Ich meine, für eine bessere Welt sind wir doch alle, oder? Ebent™ (nur echt mit dem Original Berliner “t”!).
Dabei ist es doch so einfach, unsere Welt, wenn schon nicht zur besten aller möglichen Welten, so doch einen kleinen, aber entscheidenden Schritt besser zu machen.
Eine solche bessere Welt ist beispielsweise eine, in der zwar jeder den Schmutz denken und von mir aus auch erzählen darf, den er will – in der aber solchen Menschen nicht auch noch die Ehre angetan wird, dass man dem Schmutz auch noch zuhört, ihm kostbare Zeit und dto. Energie opfert, indem man ihn diskutiert, womöglich sogar in Buchform kauft.
Wie gesagt: In einer solchen Welt ist längst nicht alles so, wie es sein soll; wahrscheinlich unterscheidet sich diese Welt von der unseren sogar erschütternd wenig, wenn es um Krieg, Armut, Hunger geht. Aber wenigstens machen in einer solchen Welt die Schmutzdenker die lohnende, möglicherweise heilsame Erfahrung, dass die Menschen um sie herum auf ihre Versuche, “Hier! Hört mir zu! Ich bin wichtig!” zu schreien…
…überhaupt nicht reagieren. So, als sei gar nichts geschehen. Geschieht ihnen recht.
Lasst uns unsere Welt zu einer besseren Welt machen. Ignorieren wir die Schmutzdenker.
31. August 2010 um 03:52 Uhr
Man müsste ja das Buch kaufen und gar lesen, um fundiert diskutieren zu können.
Aber das werde ich garantiert nicht tun. Für solch elaborierten Dreck habe ich weder Lese-Zeit noch gar Geld übrig. Es ist im Übrigen schon schlimm genug, dass sich offenbar immer wieder Verlage finden, die wirklich jeden wissenschaftlich absurden, unqualifizierten Propagandamist drucken.
31. August 2010 um 08:30 Uhr
"Unter Gebildeten möge man Sarrazin wie einen Furz behandeln: Jeder bemerkt ihn und rümpft die Nase, aber macht ihn nicht zum Gesprächsthema." -Herr Haekelschwein auf Twitter.
#nuffsaid
31. August 2010 um 13:03 Uhr
Wo Herr Haekelschwein recht hat, hat er recht.
1. September 2010 um 07:30 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, ob man solche Brandstifter tatsächlich nur ignorieren darf. Ich hab Angst, dass da manche Saat halt doch wieder aufgeht.