Konstantin Klein

Occasional Hypertext since 2000

Wg. Posterous

Was ich und viele andere an Posterous gut finden:

  1. Blogging und Syndication in einem
  2. Elegante Layouts
  3. Perfektes Handling von Multimedia-Inhalten
  4. Tumblelogging mit Bookmarklet
Was ich an Posterous nicht ganz so gut finde:
  1. Keine klare Trennung zwischen Blogging und Syndication (kicher)
  2. Nur wenige Layouts – danach geht’s gleich tief in den HTML-Sumpf; Gadgets oder gar JavaScript-Code finden nicht statt
  3. Soviele Videos blogge ich nun mal nicht.
  4. Keine Export- oder Backup-Möglichkeiten
  5. Unklares Geschäftsmodell: Wie lange gibt es Posterous?
Im Grunde sind es vor allem die Punkte 4 und 5, die mich dazu bewegt haben, Posterous als Blogplattform abzuschaffen. Zwar ist Posterous ganz groß im Einsammeln und Verbreiten von Inhalten; wirklich offen im Handling ist es nicht. Blogger bietet – wie eigentlich alle ernstzunehmenden Bloglösungen – dagegen eine Exportfunktion. 
Und ein Laden, dessen Geschäftsmodell mir unklar ist, der aber nicht einmal Geld annehmen will von mir, ist mir persönlich sehr sympathisch. In dem Sinne, dass ich auch nicht sonderlich geschäftstüchtig bin und genau weiß, wohin das führen kann.
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2 Kommentare

  1. No. 4 "Keine Export- oder Backup-Möglichkeiten"
    erledigt sich durch "Posterous [ist] ganz groß im [...] Verbreiten von Inhalten".

    In meinem Setup läuft Posterous einfach vor Blogger. Was ich per Mail an Posterous schicke, wird an Blogger weiterverbreitet, von wo ich ein komplettes Backup holen kann.
    Die Bilder schiebt Posterous nach Flickr, da sind sie erstmal auch gut aufgehoben.
    siehe http://posterous.inpc.de und http://blog.inpc.de

    Was stört, und da muss ich den neuen Post-Editor noch ausprobieren, ist die Formattierung/HTML-Umsetzung von Mail-Posts.

    Für den kurzen Merker zwischendurch nehme ich z.Zt. posterous, wenn ich weiß, dass ein paar Absätze und hübsche Entities gebraucht werden, direkt den Blogger-Editor.

    Ist auch nicht perfekt, ich weiß, ich weiß …

    Viele Grüße,
    Andreas

  2. Nicht perfekt, hört sich aber wie ein interessantes Beispiel aus der Serie "Weil es geht" an.

    Posterous kann (und will) sich eben nicht entscheiden zwischen Hoster, Blogplattform und Datenpipeline. Was es ähnlich flexibel macht wie Dienste aus der Gruppe "FriendFeed, Pixelpipe & Co.", aber auch ähnlich beliebig.

    Mal sehen, welche Dienste in drei Jahren noch da sind. Möglicherweise gehört auch Blogger zu denen mit ablaufender Halbwertzeit; zumindest um Geld müssen die sich aber keine Sorgen machen.