Auch wenn solche Mail eine angenehme Abwechslung im Einerlei von Penisverlängerungen und Millionentransaktionen darstellt, fand ich die Sache so wenig gut, dass ich an 1&1 schrieb; speziell die Tatsache, dass ohne mein Wissen mit meiner nicht bei 1&1 gehosteten Mailadresse Werbung für ein Produkt gemacht wurde, das ich nicht einmal kenne, hat mir ein wenig die Nackenhaare aufgestellt.
Heute nun bekam ich Antwort - nein, nicht von Marcell d'Avis, der in den letzten Monaten sein Gesicht dafür hingehalten hat, sondern vom Pressesprecher von GMX, einer 1&1-Tochterfirma.
Er erläuterte mir höflich, dass diese Mail vom 1&1-(GMX?-)Einladungsmanagement kam.
"Kam" deshalb, weil wir diese auf Ihren Hinweis hin derzeit überprüfen - und sie zumindest dahingehend modifizieren, dass genau nicht der Eindruck entsteht, den Sie beim Lesen dieser 'Werbe-Mail' hatten.Das ist ein Wort. Und die Sache erklärt mir so einiges: Ich habe tatsächlich vor ein paar Tagen ein GMX-Konto angelegt, das aber gleich wieder gelöscht, weil mir dann doch ein anderer Weg eingefallen war, die Mail zu einem laufenden Web-Projekt handzuhaben. Es könnte aber sein, dass ich dabei irgendein opt-out übersehen habe, was ja bei Gratis-Mailaccounts vorkommen soll - womit ich zumindest eine Teilschuld an der Nachricht in der vowe'schen Mailbox hätte.
Warum aber nicht eben die kurzlebige GMX-Adresse in der Mail an vowe genutzt wurde, sondern eine sehr langlebige GMail-Adresse, das habe ich noch nicht verstanden.
The saga continues. Sach ich doch.


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