Es gab übrigens Zeiten, in denen ich das Erscheinen einer neuen Browserversion enthusiastisch (oder auch nicht, abhängig vom Browser) gefeiert, den Browser getestet und dann längliche Testberichte geschrieben hätte.
Diese Zeiten sind vorbei. Chrome 6 ist auf meinem Netbook angekommen. End of story.
Donnerstag, 2. September 2010
Hausmitteilung
To whom it may concern ("Wem mögen die Konzerne gehören?"):
Der blauelektrische Haushalt ist ein Mac-Haushalt. Desktop, Notebook, Sohnmac, Testserver, diverse iPods und ein iPhone dürften genug Beweise dafür sein, dass die Produkte des Hauses Apple hier geschätzt werden.
Komischerweise bin ich seit heute, und wahrscheinlich bis auf weiteres, der Einzige in der Familie (wenn wir den Kater mal weglassen), der keinen Mac nutzt (der Testserver steht derzeit unbenutzt herum). Und warum?
Mein iPhone wurde zuerst ertränkt und dann durch einen Androiden ersetzt. Mein MacBook wurde mir auf Reisen zu schwer und durch ein Netbook ersetzt und dient heute, zusammen mit einem iPhone, meiner Frau. Und der Desktop?
Der hat vor knapp zwei Monaten konsequent die Arbeit eingestellt, und nach einer gewissen Prokrastinationsphase meinerseits sagen mir heute die Helden der Arbeit einer Mac-Schmiede in der Nachbarschaft, dass wohl doch das Mainboard im Eimer ist.
Autsch. Immerhin - die Daten sind noch alle da. Aber mein Ruf als Haushaltsvorstand eines Mac-Haushaltes ist bis auf weiteres hinüber.
Der blauelektrische Haushalt ist ein Mac-Haushalt. Desktop, Notebook, Sohnmac, Testserver, diverse iPods und ein iPhone dürften genug Beweise dafür sein, dass die Produkte des Hauses Apple hier geschätzt werden.
Komischerweise bin ich seit heute, und wahrscheinlich bis auf weiteres, der Einzige in der Familie (wenn wir den Kater mal weglassen), der keinen Mac nutzt (der Testserver steht derzeit unbenutzt herum). Und warum?
Mein iPhone wurde zuerst ertränkt und dann durch einen Androiden ersetzt. Mein MacBook wurde mir auf Reisen zu schwer und durch ein Netbook ersetzt und dient heute, zusammen mit einem iPhone, meiner Frau. Und der Desktop?
Der hat vor knapp zwei Monaten konsequent die Arbeit eingestellt, und nach einer gewissen Prokrastinationsphase meinerseits sagen mir heute die Helden der Arbeit einer Mac-Schmiede in der Nachbarschaft, dass wohl doch das Mainboard im Eimer ist.
Autsch. Immerhin - die Daten sind noch alle da. Aber mein Ruf als Haushaltsvorstand eines Mac-Haushaltes ist bis auf weiteres hinüber.
Dienstag, 31. August 2010
Für eine bessere Welt
Ich meine, für eine bessere Welt sind wir doch alle, oder? Ebent™ (nur echt mit dem Original Berliner "t"!).
Dabei ist es doch so einfach, unsere Welt, wenn schon nicht zur besten aller möglichen Welten, so doch einen kleinen, aber entscheidenden Schritt besser zu machen.
Eine solche bessere Welt ist beispielsweise eine, in der zwar jeder den Schmutz denken und von mir aus auch erzählen darf, den er will - in der aber solchen Menschen nicht auch noch die Ehre angetan wird, dass man dem Schmutz auch noch zuhört, ihm kostbare Zeit und dto. Energie opfert, indem man ihn diskutiert, womöglich sogar in Buchform kauft.
Wie gesagt: In einer solchen Welt ist längst nicht alles so, wie es sein soll; wahrscheinlich unterscheidet sich diese Welt von der unseren sogar erschütternd wenig, wenn es um Krieg, Armut, Hunger geht. Aber wenigstens machen in einer solchen Welt die Schmutzdenker die lohnende, möglicherweise heilsame Erfahrung, dass die Menschen um sie herum auf ihre Versuche, "Hier! Hört mir zu! Ich bin wichtig!" zu schreien...
...überhaupt nicht reagieren. So, als sei gar nichts geschehen. Geschieht ihnen recht.
Lasst uns unsere Welt zu einer besseren Welt machen. Ignorieren wir die Schmutzdenker.
Dabei ist es doch so einfach, unsere Welt, wenn schon nicht zur besten aller möglichen Welten, so doch einen kleinen, aber entscheidenden Schritt besser zu machen.
Eine solche bessere Welt ist beispielsweise eine, in der zwar jeder den Schmutz denken und von mir aus auch erzählen darf, den er will - in der aber solchen Menschen nicht auch noch die Ehre angetan wird, dass man dem Schmutz auch noch zuhört, ihm kostbare Zeit und dto. Energie opfert, indem man ihn diskutiert, womöglich sogar in Buchform kauft.
Wie gesagt: In einer solchen Welt ist längst nicht alles so, wie es sein soll; wahrscheinlich unterscheidet sich diese Welt von der unseren sogar erschütternd wenig, wenn es um Krieg, Armut, Hunger geht. Aber wenigstens machen in einer solchen Welt die Schmutzdenker die lohnende, möglicherweise heilsame Erfahrung, dass die Menschen um sie herum auf ihre Versuche, "Hier! Hört mir zu! Ich bin wichtig!" zu schreien...
...überhaupt nicht reagieren. So, als sei gar nichts geschehen. Geschieht ihnen recht.
Lasst uns unsere Welt zu einer besseren Welt machen. Ignorieren wir die Schmutzdenker.
Sonntag, 29. August 2010
So, Weltgeist...
...nachdem ich Deinem Laden jetzt wieder eine Woche beim Laufen zugesehen habe, hätte ich da ein paar Anmerkungen zu machen, bevor wir zur Tagesordnung übergehen.
- Wäre es vielleicht in Deinem Plan, Weltgeist, einem gewissen Sarrazin, Th., klarzumachen, dass es zwar grundsätzlich möglich ist, jeden Schmutz zu denken und auch auszusprechen, dass es aber durchaus nicht nötig ist, das in größtmöglicher Lautstärke zu tun oder auch nur so laut, dass andere dadurch in ihrem Dasein belästigt werden?
- Das Wetter, Weltgeist... Global Warming mag ja eine prima Idee sein, um die Menschheit zur Vernunft zu bringen, aber erstens hat es diesen Zweck noch nicht erreicht (und wird es auch nie), und zweitens hat das da draußen nichts mit warm zu tun. Es ist August, Mensch, Weltgeist!
- Schön wäre auch, wenn Menschen, die - mangels sinnvoller Alternativen - sich dazu berufen fühlen, Politik zu machen, zur Abwechslung nicht in Kategorien wie "Machterhalt" oder "Interessen" denken, sondern - und das gilt nicht nur für Ulla Schmidt, Guido Westerwelle oder Klaus Wowereit (um auch ein regionales Beispiel zu bringen) - sich Rat und Information bei denen suchen würden, die von einer Sache auch wirklich was verstehen. Dabei darf es ruhig vorkommen, dass bei dieser Suche unterschiedliche Ratschläge von Leuten mit unterschiedlicher Meinung kommen; nur Sachkenntnis möcht' schon sein, bittesehr.
- Andersrum, Weltgeist, wäre es schön, wenn gewisse Mitmenschen wie Ex-Tagesschau-Sprecherinnen oder Mario Barth, Meinungsfreiheit hin oder her, grundsätzlich die Klappe hielten. Aber das ist wohl zuviel verlangt, was, Weltgeist?
- Zusammengefasst, Weltgeist: Scheiß Hirn vom Himmel. Und dreh den Thermostat ein wenig höher.
Donnerstag, 26. August 2010
Prioritäten
Mögliche Themen für die mentale Beschäftigung in einer wachen nächtlichen Stunde:
- Lustige Gesetzentwürfe, mit denen wir (real) vor uns (virtuell) geschützt werden sollen (oder so),
- das reale oder auch nur unterstellte Verhältnis meiner Landsleute zu everything Internet,
- Google erfindet Skype neu (jetzt auch in meiner GMailbox - aber wen sollte ich um diese Uhrzeit anrufen?) oder
- der Gesundheitszustand eines sehr guten Freundes, dessen Krebsoperation am vergangenen Wochenende nicht so glatt verlaufen war, wie angekündigt.
Einmal dürfen Sie raten, was mich umtreibt...
Ende des Einblicks. Bitte weitergehen.
Sonntag, 22. August 2010
Ubuntu
Nachtrag aus'm Urlaub: Regelmäßige Leser Gucker meines Flickr-Streams dürften schon gesehen haben, was ich am 16. August im Dorfsupermarkt meines Vertrauens gefunden hatte und gleich testen musste:
Ubuntu-Cola.
Und sie hat nichts mit dem Betriebssystem zu tun, mit dem ich derzeit Daten verarbeite (Note to self: Mac zur Reparatur bringen!). Die Macher der Ubuntu-Cola übersetzen "Ubuntu" sogar anders - also nicht als "too dumb to configure Debian", sondern als "I am what I am because of who we all are" (Quelle).
Ubuntu Cola ist also ein Fair Trade-Dings, gesüßt (und wie!) mit echtem Rohrzucker aus Malawi und/oder Zambia. 15% der paarKröten Kronen, die ich für drei Test-Dosen ausgegeben habe, gingen nach Afrika, und die Dosen kamen in den Recycling-Container. Dazwischen?
Noch so'ne Cola. Nicht Coca-, nicht Pepsi - aber auch nicht Club-. Ubuntu-Cola spielt so ungefähr in der Liga von Afri- und Sinalco-Cola. Für mich als alten Chemie-Trinker ist Ubuntu-Cola aber auch aus einem anderen Grund nix: Echter Rohrzucker mag ja besser sein als der High Fructose Corn Syrup, den sie in den U.S. of A. in die Cola kippen. Aber Kalorien hat es doch und kommt mir deshalb eher nicht über die Lippen.
Außerdem gibt's die Ubuntu-Cola hier noch nicht - nur in UK, Irland, Belgien, Schweden und Norwegen.
Ubuntu-Cola.
Und sie hat nichts mit dem Betriebssystem zu tun, mit dem ich derzeit Daten verarbeite (Note to self: Mac zur Reparatur bringen!). Die Macher der Ubuntu-Cola übersetzen "Ubuntu" sogar anders - also nicht als "too dumb to configure Debian", sondern als "I am what I am because of who we all are" (Quelle).
Ubuntu Cola ist also ein Fair Trade-Dings, gesüßt (und wie!) mit echtem Rohrzucker aus Malawi und/oder Zambia. 15% der paar
Noch so'ne Cola. Nicht Coca-, nicht Pepsi - aber auch nicht Club-. Ubuntu-Cola spielt so ungefähr in der Liga von Afri- und Sinalco-Cola. Für mich als alten Chemie-Trinker ist Ubuntu-Cola aber auch aus einem anderen Grund nix: Echter Rohrzucker mag ja besser sein als der High Fructose Corn Syrup, den sie in den U.S. of A. in die Cola kippen. Aber Kalorien hat es doch und kommt mir deshalb eher nicht über die Lippen.
Außerdem gibt's die Ubuntu-Cola hier noch nicht - nur in UK, Irland, Belgien, Schweden und Norwegen.
Dasamawieda
ENE (Erster Naheliegender Einfall - vernichtendes Urteil in Journalistenkreisen, aber hier darf ich's ja machen): Mit Volldampf in die neue Saison (obwohl M/S Östanå I, Baujahr 1906, längst mit einem ruhig brabbelnden Diesel durch die Stockholmer Schären schnurrt - s.o.; ihr Schwesterschiff S/S Stockholm, Baujahr 1930, dampft noch), nach drei Wochen Urlaub fernab von Arbeit, Zuhause, Hauskatz (was der uns erzählt hat nach der Rückkehr!), Internetz...
Ja, auch (fast) ohne Internetz. Die Europa-Datenkarte hatte ich dabei (und sie funktionierte auch problemfrei unter den Kiefern über den Felsen), aber genutzt habe ich sie nur zum täglichen Wettercheck, zum täglichen Mailcheck, zur Umbuchung der Fährenrückfahrt (Hinweis für Lernwillige: Fähre Rostock-Trelleborg für vier mit Vierbettkabine ist billiger als Fähre Rostock-Gedser plus Öresundbrücke plus Übernachtung für vier unterwegs, von den zusätzlichen Kilometern durch Dänemark ganz abgesehen), zur Bestellung eines beinahe vergessenen Geburtstagsgeschenks bei Amazon... ja, das war's so ungefähr. Fand mich in der ungewohnten, aber nicht unangenehmen Lage des Familienmitglieds mit dem geringsten Datentransfer.
Zwei Versprechen, die ich der Chefin und mir selbst gegeben habe, konnte ich halten: Keine Dienstmail gelesen, keine Gedanken an die Arbeit veschwendet.
Der Wetterbericht: Nicht ganz so dauerstrahlend wie die letzten Male in Schweden, aber nie wirklich kühl. Viel gelesen, viel frische Luft eingeatmet, selbstgefangenen Fisch gegrillt oder auch selbstgekaufte Steaks. Fazit: Erholung pur.
Und jetzt weiter im ausgedruckten Programm.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Bitte lächeln!
Smile - you're on TV. Die Kamera findet sich rechts oben, und wer drauf klickt, wird nicht etwa aufgenommen, sondern darüber informiert, dass am 11. September 2010 die diesjährige "Freiheit statt Angst"-Demo in Berlin stattfindet.
Wollticknurmajesarthamwa.
Wollticknurmajesarthamwa.
Wg. MultiMessenger
Wie einfach ist es doch, die Arbeit guter Techniker kaputt zu machen....schreibt Volker Weber, meint damit die Marketing-Leute von 1&1 und macht sich auf diese Art Luft darüber, dass er schon wieder, im Namen anderer Leute, die damit aber nichts zu tun haben, eingeladen wird, ein Produkt zu nutzen, dass er weder nutzen will noch nutzen kann (weil es auf seinen Macs gar nicht läuft).
Mich tröstet dabei nur bedingt, dass ich offenbar nicht der einzige bin, in dessen Namen 1&1 Volker Weber zuspammt.
Mir fällt nur eine Verbindung ein: ich habe Joe Litton schon E-Mails geschickt. Über den SMTP-Server von 1&1. Ich will für 1&1 sehr hoffen, dass ... ich mag es nicht mal hinschreiben.Nein. Ich möchte das auch nicht. Aber langsam bleibt einem ja keine andere Wahl mehr.
Update: Doch. Nach weiteren Recherchen schreibt vowe jetzt, dass 1&1 offenbar das Jabber-Protokoll für unedle Zwecke nutzt.
Update 2: Die Geschichte geht weiter. vowe hat bei 1&1 nachgefragt und eine Antwort erhalten, die der inhaltlich nahe kommt, die ich im April in gleicher Sache erhalten habe. Damals wie heute verspricht der 1&1-Pressesprecher, dass man sich die Sache mal ansehen und gegebenenfalls korrigieren möchte. Der Fall scheint bisher nicht gegeben.
Sonntag, 25. Juli 2010
Liebe Post...
Dass Fernsehwerbung nicht in jedem Fall von den Prinzipien von Wahrheit und Objektivität bestimmt ist, liebe Post AG, darüber müssen wir uns keine Illusionen machen. Aber was Sie (das vertrauliche Duzen, das ich in solchen Einträgen sonst an den Tag lege, möchte ich mir in diesem Fall doch lieber verkneifen) in Ihren derzeitigen TV-Werbespots für Ihren geplanten epost-Dienst betreiben, lässt sich nur noch mit sehr groben Worten charakterisieren.
Das Blöde, liebe Post AG, ist dabei nicht die Dreistigkeit, mit der Sie offenkundig falsche Behauptungen wie die vom Briefgeheimnis, das Sie endlich und als erste ins Internet bringen, in die Welt setzen. Das Blöde ist auch nicht, dass ausgerechnet die von Ihnen angebotene Form der Kommunikation mit "Briefgeheimnis" eher wenig zu tun hat, weil Sie ganz offen anbieten, die Nachrichten Ihrer Kunden zu öffnen, auszudrucken, zu verpacken und per Briefträger auszutragen. Briefgeheimnis bedeutet nicht, dass es für Sie, Post AG, nicht gilt.
Das Blöde ist eher, dass die Welt Ihren Dienst nicht braucht, weil es schon seit dem letzten Jahrtausend durchaus Möglichkeiten gibt, das Briefgeheimnis für Email durchzusetzen, indem man die eigenen Nachrichten mit einem gängigen Verschlüsselungssystem so verschlüsselt, dass nur der Empfänger - und wirklich nur der, liebe Post AG, und nicht etwa Sie oder andere Anbieter, die mit dem ebenso überflüssigen und ebenso unsicheren De-Mail-Dienst Geschäfte machen wollen - sie lesen kann. Blöd ist in diesem Zusammenhang leider außerdem, dass sich interessierte Nutzer von der tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Komplexität solcher Verschlüsselung bisher abschrecken lassen.
Das Blöde, liebe Post AG, ist aber schließlich, dass Ihr schon fast widerwärtig geschickt gemachter Werbespot in all seiner nach Kernseife duftender demonstrativer Aufrichtigkeit wohl tatsächlich Erfolg haben wird. Und dass ich dann Menschen, die meinen, mir eine von Ihrer Sorte Briefgeheimnis triefende Nachricht schicken zu müssen, in mühsamer Einzelarbeit davon überzeugen muss, dass wirklich sichere Email anders aussieht.
Das Blöde, liebe Post AG, ist dabei nicht die Dreistigkeit, mit der Sie offenkundig falsche Behauptungen wie die vom Briefgeheimnis, das Sie endlich und als erste ins Internet bringen, in die Welt setzen. Das Blöde ist auch nicht, dass ausgerechnet die von Ihnen angebotene Form der Kommunikation mit "Briefgeheimnis" eher wenig zu tun hat, weil Sie ganz offen anbieten, die Nachrichten Ihrer Kunden zu öffnen, auszudrucken, zu verpacken und per Briefträger auszutragen. Briefgeheimnis bedeutet nicht, dass es für Sie, Post AG, nicht gilt.
Das Blöde ist eher, dass die Welt Ihren Dienst nicht braucht, weil es schon seit dem letzten Jahrtausend durchaus Möglichkeiten gibt, das Briefgeheimnis für Email durchzusetzen, indem man die eigenen Nachrichten mit einem gängigen Verschlüsselungssystem so verschlüsselt, dass nur der Empfänger - und wirklich nur der, liebe Post AG, und nicht etwa Sie oder andere Anbieter, die mit dem ebenso überflüssigen und ebenso unsicheren De-Mail-Dienst Geschäfte machen wollen - sie lesen kann. Blöd ist in diesem Zusammenhang leider außerdem, dass sich interessierte Nutzer von der tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Komplexität solcher Verschlüsselung bisher abschrecken lassen.
Das Blöde, liebe Post AG, ist aber schließlich, dass Ihr schon fast widerwärtig geschickt gemachter Werbespot in all seiner nach Kernseife duftender demonstrativer Aufrichtigkeit wohl tatsächlich Erfolg haben wird. Und dass ich dann Menschen, die meinen, mir eine von Ihrer Sorte Briefgeheimnis triefende Nachricht schicken zu müssen, in mühsamer Einzelarbeit davon überzeugen muss, dass wirklich sichere Email anders aussieht.
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